Hand streichelt Kopf von Riesenschildkröte

Empfindsamer Panzer – Sensitive carapace

Sie liebte es! Genüsslich reckte die Aldabra-Riesenschildkröte der zärtlich streichelnden Hand ihren Kopf entgegen. Fast könnte man meinen ein tiefes Brummen zu hören. Aber das war nur Einbildung. Die Hand glitt weiter den Nacken hinunter und stoppte: “Kann eine Schildkröte die Berührung unter dem dicken Panzer denn überhaupt spüren?” …

Von Felden über Steine herabfallender Wasserfall im Regenwald

Von Liane zu Liane – From liana to liana

Mauritius und Wandern mag man auf den ersten Gedanken nicht so ganz zusammenbringen. Doch so eine Tour durch den wunderschönen Regenwald im Black River Gorges Nationalpark ist wirklich ein abenteuerliches Erlebnis. Jedenfalls wenn man sich auf rutschigem Boden zum Mare aux Joncs Wasserfall aufmacht …

farbige wellige Dünenlandschaft im Regenwald

Sieben auf einen Streich- Seven at a stroke

Bunt leuchten die noch vom Regenguss befeuchteten Dünen, als die brennende Tropensonne die dicken Wolken vertrieben hat. Rot, Braun, Violett, Grün, Blau, Lila und Gelb. Das sind die sieben Farben im Seven Coloured Earth Geopark von Mauritius, einer geologischen Sehenswürdigkeit in der Nähe der kleinen Stadt Chamarel. Kurios: Egal wie oft es regnet, die Farben durchmischen sich nicht. Warum? …

Wasserfall über gebogenen Felsen im Dschungel

Mauritius kostbarster Schatz – Mauritius most precious treasure

Mauritius – Da denkt man zuerst an palmengesäumte weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer und Dank des vorgelagerten Korallenriffs an eine vielfältige Unterwasserwelt. Doch landschaftlich hat der kleine Inselstaat rund 900 km östlich von Madagaskar noch einen weit größeren Schatz zu bieten …

Mann steigt Treppe im Höhlengang hinab

Hinein und hinauf – In and up

Salzburg wird von einigen Stadtbergen umrahmt, die man alle besteigen kann. Der bekannteste unter ihnen ist sicherlich der Festungsberg. Auf ihm thront weit sichtbar das städtische Wahrzeichen, die Festung Hohensalzburg. Doch wusstet Ihr, dass man in einen der Berge auch hineinsteigen kann? Wer es etwas morbide und gruselig mag, sollte das bei einem Besuch der Mozartstadt keinesfalls verpassen…

Skulptur Mann auf goldener großen Kugel vor der Festung Salzburgs

Kugeliges und Eckiges – Spherical and angular

Wen wundert es in einer Stadt im Mozart-Hype, dass das tonnenschwere Kunstwerk von Stephan Balkenhol liebevoll die “Balkenhol-Mozartkugel” statt “Sphaera” genannt wird? Wäre sie echt, könnte man lange daran knabbern…

Berge und Bäume spiegeln sich im grün-weißen Wasser

Sie wollen immer nur das eine – All they want is one thing

Sie wollen immer nur das eine Bild, genau DAS Bild vom zauberhaften Hintersee in Ramsau b. Berchtesgaden. Nein, dieses hier ist es nicht! Falscher Standort des Fotospots. Welches berühmte Motiv meine ich?…

Bergkette mit weißem Geröll und Bäumen

Auf dem einstigen Dach – On the former roof

Das schneeweiße Geröllfeld des Wimbachgries strahlte so unglaublich grell unter der hoch stehenden Sonne, dass es mir in den Augen brannte. Eine bizarr geformte Landschaft aus Weiß, Braun und Grün unter blauen Himmel. Kaum zu glauben, dass ich im Wimbachtal auf dem Dach eines ehemaligen Bergmassivs wanderte…

viele Wassertropfen fallen vor einem Haus hinab

Entlang der Ramsauer Ache – Along the Ramsauer Ache

Was ist das eigentlich für ein sonderbares Aquädukt, das da über die Ramsauer Ache führt? Dies fragte ich mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich schon von weitem fasziniert das hinabstürzende Wasser beobachtete und dem gewaltigen Rauschen der zig Milliarden Tropfen lauschte. Dabei steht die Erklärung gleich daneben auf einem kleinen in Holz gerahmten Schild…

Weg auf einer grünen Alm vor Bergmassiv

Wo ist Heidi? – Where is Heidi?

Ich konnte kaum glauben, was ich da sah, als ich aus dem dunklen Waldstück trat. Vor mir eröffnete sich der Blick auf eine märchenhafte Almlandschaft unter einem strahlend blauen Himmel. Idyllischer könnte die Bindalm im Klausbachtal des Berchtesgadener Nationalparks kaum liegen…

Kalkstein in Toeilettenform an Küste in schwarzweiß

Stilles Örtchen – Smallest room

Trotz stundenlanger Wanderung an der Westküste Fuerteventuras im Istmo de la Pared habe ich mir den Gang zu diesem wohlgeformten Thron aber verkniffen… Für meine Bedürfnisse doch ein wenig zu exponiert. Still war es aber schon, jedenfalls bei Ebbe. 🙂 Die Dünenlandschaft des Istmo de la Pared gehört zum Parque Natural de Jandía, dem größten Schutzgebiet der kanarischen Insel. Läuft man von der Ortschaft La Pared in Richtung Süden, erwartet einen beim Abstieg an das Meer ein Traum aus Formen und Farben…

rauschendes Wasser in einer Schlucht

Geotop 172R018

Kennt Ihr eigentlich alle Eure Geotope in der Gegend? Nein? 😉 Ehrlich gesagt, wusste ich bis vor kurzem gar nicht, wie viele Geotope es im Raum meiner Heimatstadt Hannover zu entdecken gibt. Darunter viele eher unscheinbare wie Findlinge, aber auch größere wie das Altwarmbüchener Moor. Was sind eigentlich Geotope? …

Brandung an Felsen in schwarzweiß

Die Wand – The wall

An jenem Abend trieb der Wind unerbittlich mächtige Wellen des Atlantiks gegen die Westküste Fuerteventuras. Doch die meterhohen Felswände ließen sich nicht so einfach erobern.  Mit lauten Dröhnen brach das Meer am dunklen Stein und sprühte wütend seine weiße Gischt in den orangeroten Himmel hinauf…

Entlang der Klippen – Along the cliffs

Der Assynt, Einsamkeit pur. Wer sich hier in den hohen Nordwesten von Schottland verirrt, trifft nur wenige Menschen an. Der Landstrich gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Ein Eldorado für Naturliebhaber, die sich gerne den kräftigen Wind um die Nase wehen lassen, die gebannt dem Kreischen der um die Klippen segelnden Seevögel lauschen, deren Herz anfängt zu hüpfen, wenn dicke Gewitterwolken ihre Schatten auf gelbgrüne Wiesen werfen, in dem die zotteligen weißen Köpfe des Wollgrases an zu leuchten beginnen…

Oase der Vielfalt – Oasis of diversity

Was mit einem einfachen Gemüsegarten begann, ist heute ein Magnet für 200.000 Besucher pro Jahr: Inverewe Garden. Der Schotte Osgood Mackenzie erbte 1862 das rund 20 Hektar große Land am Loch Ewe. Der gälische Name Inverewe war ursprünglich Am Ploc Ard: “der hohe Brocken”. Anstelle von fruchtbarem Boden gab es auf der Halbinsel bei Poolewe nur eine salzige, dünne Schicht sauren Torfs und große Mengen an bröckeligem Gestein. Das Gebiet war dem starken Einfluss des windigen Atlantiks ausgesetzt. Nur ein Baum soll hier gestanden haben…