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Brandung an Felsen in schwarzweiß

Die Wand – The wall

An jenem Abend trieb der Wind unerbittlich mächtige Wellen des Atlantiks gegen die Westküste Fuerteventuras. Doch die meterhohen Felswände ließen sich nicht so einfach erobern.  Mit lauten Dröhnen brach das Meer am dunklen Stein und sprühte wütend seine weiße Gischt in den orangeroten Himmel hinauf…

Sonnenaufgang über Wolkenmeer

Wolkenmeer – Sea of clouds

Nachts um halb drei; keine von mir sonderlich bevorzugte Zeit zum Aufzustehen. 🙂 Knappe vier Stunden später saß ich im Flugzeug und schaute mit trägen Augen aus dem kleinen Fenster, eingelullt von dem dumpfen Geräusch der Motoren. Langsam verblichen die letzten Sterne und das dunkle Schwarz des Himmels färbte sich in ein kräftiges Nachtblau. Und was ich dann zu sehen bekam, ließ schlagartig alle Müdigkeit aus meinen Knochen entweichen…

Entlang der Klippen – Along the cliffs

Der Assynt, Einsamkeit pur. Wer sich hier in den hohen Nordwesten von Schottland verirrt, trifft nur wenige Menschen an. Der Landstrich gehört zu den am dünnsten besiedelten Regionen Europas. Ein Eldorado für Naturliebhaber, die sich gerne den kräftigen Wind um die Nase wehen lassen, die gebannt dem Kreischen der um die Klippen segelnden Seevögel lauschen, deren Herz anfängt zu hüpfen, wenn dicke Gewitterwolken ihre Schatten auf gelbgrüne Wiesen werfen, in dem die zotteligen weißen Köpfe des Wollgrases an zu leuchten beginnen…